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Die Vögel sind schon bald weg………

täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

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Leben und leben lassen

1. August – .Dezember

Mauersegler fliegen und brüten in Gruppen, aber jedes Paar im eigenen Nest. Dieses wird notfalls mit Gewalt gegen eindringende Artgenossen verteidigt. Tagsüber sind sie auf Nahrungssuche, veranstalten aber mehrmals für einige Minuten verschiedene „Gruppenflugmanöver“. Bei den „Screaming Parties“ jagt ein ganzes Geschwader mit über 100 km/h und laut Sriii-Sriii schreiend um Häuser und Bäume in der Nähe der Nistplätze, haarscharf an Dachkanten und Kandelabern vorbei, waghalsig auf die Fassade zu um im letzten Moment seitwärts oder steil nach oben wegzuziehen. Bei den „Nestgwunder“-Manövern geht es gemütlicher zu. In wildem Durcheinander gaukeln sie vor den Nisthöhlen, hängen sich mal hier an ein Einflugloch, düsen mal dort haarscharf der Hauswand entlang, streiten sich mal zu zweit kurz vor einem Kasten um die bessere Position, und so schnell wie der Spuk begonnen hat, so abrupt löst sich die

aktuelles zur Brutsaison 2020

Verbreitung:

Der Mauersegler aus der Familie der Segler verbringt sein Leben fast ausschliesslich in der Luft, rund drei

Viertel des Jahres in Afrika, die restliche Zeit zum Brüten in der paläarktischen Region (diese reicht von

Portugal im Westen bis China im Osten, von Skandinavien und Sibirien im Norden bis Kleinasien im Süden).

Am Boden landet er nie freiwillig. Einmal doch am Boden, kann er sich nur bei günstigen Verhältnissen wieder

in die Luft schwingen.

Lebensweise:

Mauersegler fressen in der Luft (Kleininsekten, so genanntes Luftplankton in grosser Höhe) und schlafen auch in der Luft. Fliegend können sie sich paaren und auch ihr Gefieder pflegen. Das nötige Nistmaterial (Grashalme, Federn und anderes Kleinmaterial) schnappen sie fliegend in der Luft und bringen es in den Kasten, wo alles auf dem Boden mit Speichel zu einem ringförmigen Nest verklebt wird.

Fortpflanzung:

Kurz nach ihrer Ankunft Ende April/Anfang Mai legen die Weibchen ein bis vier Eier, in der Regel zwei oder drei, aus denen nach rund 20 Tagen die Küken schlüpfen. Kaum aus dem Ei, werden die nackten blinden Winzlinge von ihren Eltern so intensiv gefüttert, dass die jungen Mauersegler bereits nach 40 bis 45 Tagen ihr ideales Fluggewicht erreichen, ausfliegen und den Rest ihres Lebens zum grössten Teil fliegend in der Luft verbringen, davon acht bis neun Monate in Afrika, wo sie nicht brüten. Zur Fortpflanzung fliegen sie rund 6000 km zu uns in die gemässigten Zonen zurück. Verhalten: Mauersegler fliegen und brüten in Gruppen, aber jedes Paar im eigenen Nest. Dieses wird notfalls mit Gewalt gegen eindringende Artgenossen verteidigt. Tagsüber sind sie auf Nahrungssuche, veranstalten aber mehrmals für einige Minuten verschiedene „Gruppenflugmanöver“. Bei den „Screaming Parties“ jagt ein ganzes Geschwader mit über 100 km/h und laut Sriii-Sriii schreiend um Häuser und Bäume in der Nähe der Nistplätze, haarscharf an Dachkanten und Kandelabern vorbei, waghalsig auf die Fassade zu um im letzten Moment seitwärts oder steil nach oben wegzuziehen. Bei den „Nestgwunder“-Manövern geht es gemütlicher zu. In wildem Durcheinander gaukeln sie vor den Nisthöhlen, hängen sich mal hier an ein Einflugloch, düsen mal dort haarscharf der Hauswand entlang, streiten sich mal zu zweit kurz vor einem Kasten um die bessere Position, und so schnell wie der Spuk begonnen hat, so abrupt löst sich die Gruppe wieder auf.